Rio - Ilha Grande - Paraty - Angra dos Reis - Rio

Lange lange ists her und eigentlich solltet ihr zwischendurch auch was von mir zu lesen bekommen, aber leider ist das internet auf der Insel abgekackt, bevor ich posten konnte. Also nach einer tollen Zeit in Rio bei Eugenio (die viel laenger wurde als urspruenglich geplant) bin ich Mittwoch (09.04.) nach Angra dos Reis und wurde dort von einem Einheimischen zum Hafen gebracht. Fuer umgerechnet ca 1,60 Euro hat mich die Faehre zur insel gebracht, wo ich mich einer anderen Deutschen angeschlossen habe und das Glueck hatte in ihrem Hostel noch ein freies bett zu finden.

Und ich muss sagen es war genial. Am Tag danach sind einige Leute angekommen, darunter eine 5er Gruppe aus Bayern, ein Daene und eine Brasilianerin und dann noch ein Amerikaner. Es war unglaublich, weil wir am Freitag einen Bootsausflug gemacht haben, an dem alle Gaeste unseres Hostels teilgenommen haben. Neben Schnorcheln, schwimmen und Kanu/Kajak fahren gabs ein mittags ein Barbeque und auf der Rueckfahrt im Sonnenuntergang Caipirinha for free Doch auch der Samstag war toll: Wir sind mit dem Taxiboot (interessante Erfahrung...) zum Strand Lopez Mendes und dort entspannte Stunden verbracht. mal abgesehen vom Surfen (was ich leider nicht mehr ausprobieren konnte, weil wir die board nur eine stunde hatten, statt wie geplant zwei). Abends sind dann vier der Deutschen zurueck, weil ihr Flug am Sonntag abend ging und Johannes ist noch zwei Tage laenger geblieben.

Zusammen mit Jonas und Julia sind wir am Sonntag nach Paraty. Nette Abwechslung der Roadtrip und mal nicht im Bus. Leider gab es einen Wetterumschwung und wir hatten groesstenteils Regen. Bevor wir Montag zurueck nach Angra dos Reis sind (Julias Tante hat dort Haus und Boot; wir wollten eig im Boot schlafen, aber jemand hatte vergessen die fenster zu schliessen und alles war nass.), haben wir verschiedene Wasserfaelle besucht. An einem konnte man den Felsen runterrutschen, an nem anderen sich unter/hinter den Wasserfall setzen und ueberhaupt hatten wir jede Menge spass. Zumal wir am Abend bei nem Frei-Caipirinha vom Hostel und nicht allzu wenig Bier noch zwei Amerikanerinnen aufgegabelt haben.

Seit Dienstag bin ich nun wieder zurueck in Rio und wen ich auch nicht so viel mehr gemacht habe, so bin ich doch reicher an Erfahrungen: Die ersten drei Naechte war ich in einem ueberwiegend juedischen Hostel, konnte dort meine Sprachkenntnisse minimal aufbessern und gleichzeitig einiges ueber ihre Kultur kennenlernen. Zur Zeit feiern sie Pessach, d.h. dass sie eine Woche kein Brot essen, in Erinnerung an die Flucht der Juden aus Aegypten (da hatten sie keine Zeit das Brot gehen zu lassen und haben deshalb nur so duenne Fladen gehabt). bevor Johannes zurueckgeflogen ist waren wir nochmal im Stadtzentrum und siehe da, in einem Imbiss wurde das DFB-Pokalspiel gezeigt...Mittwoch war ich mit Jonas und Julia im Botanischen Garten und wir sind durch den Stadtteil Leblon gelaufen. Joa, momentan warte ich auf deren Entscheidung ob sie heute abend noch zur Lapa feiern gehen oder nicht

 Morgen mache ich vielleicht noch die Tour zum Pão de Açucar und dann gehts ueber Nacht nach São Paulo. Leider Gottes sind meine acht Wochen schon so gut wie um und ich wuerde am liebsten fuer immer hier bleiben...naja ich befuerchte bis bald,

 

Bjs, Rebecca (oder Rebexta wie Jonas mich zu nennen pflegt)

19.4.14 02:47, kommentieren

Nur noch zwei Wochen...

Unglaublich, aber ich bin jetzt schon über eine Woche in Rio und bin total begeistert! das mag sicher auch daran liegen, dass ich hier so lieb aufgenommen wurde und Eugenio gleich noch mit als privater Stadtführer fungiert hat, aber ich bin auch von der Stadt positiv überrascht. Sicher die Vekehrssituation ist mehr als unschön, zumal in Vorbereitung auf die WM gerade im Straßenbau momentan viel gemacht werden muss, aber besonders vom Stadtteil Santa Theresa bin ich überzeugt...ein historischer Stadteil, der wie ein Dorf in dieser riesigen Stadt liegt. Obwohl direkt am Zentrum liegend ist es sehr ruhig. Neben typisch touristischem Zeug wie die Christstatue, die Strände Copacabana und Ipanema etc. Habe ich einige vom kulturellen Zentrum gesehen und wir waren sogar kurz in der Nationalbibliothek Es ist einfach unglaublich wie lieb Eugenio zu mir ist und ich soll hier übrigens auch ganz liebe Grüße ausrichten! Also ehrlich gesagt hab ich gerade nicht viel Zeit, weil ich nachher noch zum pão de açucar will bevor ich dann morgen früh weiter reise...also bis demnächst, Eure Rebecca

7.4.14 15:06, kommentieren

Nur noch zwei Wochen...

Unglaublich, aber ich bin jetzt schon über eine Woche in Rio und bin total begeistert! das mag sicher auch daran liegen, dass ich hier so lieb aufgenommen wurde und Eugenio gleich noch mit als privater Stadtführer fungiert hat, aber ich bin auch von der Stadt positiv überrascht. Sicher die Vekehrssituation ist mehr als unschön, zumal in Vorbereitung auf die WM gerade im Straßenbau momentan viel gemacht werden muss, aber besonders vom Stadtteil Santa Theresa bin ich überzeugt...ein historischer Stadteil, der wie ein Dorf in dieser riesigen Stadt liegt. Obwohl direkt am Zentrum liegend ist es sehr ruhig. Neben typisch touristischem Zeug wie die Christstatue, die Strände Copacabana und Ipanema etc. Habe ich einige vom kulturellen Zentrum gesehen und wir waren sogar kurz in der Nationalbibliothek Es ist einfach unglaublich wie lieb Eugenio zu mir ist und ich soll hier übrigens auch ganz liebe Grüße ausrichten! Also ehrlich gesagt hab ich gerade nicht viel Zeit, weil ich nachher noch zum pão de açucar will bevor ich dann morgen früh weiter reise...also bis demnächst, Eure Rebecca

7.4.14 15:06, kommentieren

Abschied

Tja das waren also meine letzten Tage in Campo Grande bei wahnsinnstollen Leuten und in der Nähe von Freunden und Familie. Gestern habe ich beinahe den ganzen Tag mit Renata verbracht und am Abend war dann auch Suzi, die Tochter von Dona Leda mit dabei. Es war sehr lustig und wir haben uns gut unterhalten und nebenbei habe ich "Dumb ways to die" mal eben in Brasilien weiter verbreitet. Zwischendurch war ich nochmal mit meiner Gastfamilie auf dem Feira Central zu Abend essen. Der Abschied aus Campo Grande ist mir wieder sehr schwer gefallen. Und dann kam da noch das Problem mit dem Flug dazu: kurz gesagt wurde meine Buchung storniert und ich musste mir ein neues Ticket kaufen, was natürlich teurer war, aber Eugenio hat mich ja erwartet und morgen wäre es auch kaum günstiger gewesen (zumal ich dann eine weitere. Nacht das Hostel hätte zahlen müssen und zweimal Taxi). Ich bin auf jeden Fall gut angekommen in Rio und Eugenio hat mich am Flughafen auch relativ schnell gefunden. Jetzt gerade sitze ich in seinem Zimmer, auf seinem Bett, welches er mir überlassen hat. Seine Wohnung hat nämlich nur zwei Schlafzimmer und in dem anderen lebt zur Zeit ein Amerikaner. Naja jedenfalls schläft er jetzt einige Stockwerke tiefer bei einer Freundin. Das ist brasilianische Gastfreundschaft! Nach einem kurzen Imbiss, da ich ja kein Mittagessen hatte, sind wir mit seinem Hund spazieren gegangen. Oder vielmehr er hat mir das Viertel gezeigt (übrigens ein Dorf innerhalb der stadt und historisch) und der Hund durfte mit. Heißt übrigens Mambo und jeder scheint ihn zu kennen. Selbst Leute die Eugenio gar nicht kennt fragen ihn nach dem Hund. Morgen Nachmittag wollen wir wahrscheinlich an den Strand, da Montags sonst alles zu ist...jetzt aber gute Nacht und euch schon mal eine tollen neuen Tag Ps: Liebe Grüße an alle Eugenio hat noch echt teilweise krasse Einzelheiten im Kopf (sogar deine Postleitzahl wusste er aus dem Kopf und er war vor 22 Jahren bei dir Oma^^). Oh da fällt mir ein: für alle die Eugenio nicht kennen, er war mal Austauschschüler bei meiner Oma und kommt ursprünglich aus Argentinien. Er lebt seit fast 16 Jahren in Rio und war mit Unterbrechungen immer mal wieder im Zirkusbereich tätig...

31.3.14 03:59, kommentieren

Abschied

Tja das waren also meine letzten Tage in Campo Grande bei wahnsinnstollen Leuten und in der Nähe von Freunden und Familie. Gestern habe ich beinahe den ganzen Tag mit Renata verbracht und am Abend war dann auch Suzi, die Tochter von Dona Leda mit dabei. Es war sehr lustig und wir haben uns gut unterhalten und nebenbei habe ich "Dumb ways to die" mal eben in Brasilien weiter verbreitet. Zwischendurch war ich nochmal mit meiner Gastfamilie auf dem Feira Central zu Abend essen. Der Abschied aus Campo Grande ist mir wieder sehr schwer gefallen. Und dann kam da noch das Problem mit dem Flug dazu: kurz gesagt wurde meine Buchung storniert und ich musste mir ein neues Ticket kaufen, was natürlich teurer war, aber Eugenio hat mich ja erwartet und morgen wäre es auch kaum günstiger gewesen (zumal ich dann eine weitere. Nacht das Hostel hätte zahlen müssen und zweimal Taxi). Ich bin auf jeden Fall gut angekommen in Rio und Eugenio hat mich am Flughafen auch relativ schnell gefunden. Jetzt gerade sitze ich in seinem Zimmer, auf seinem Bett, welches er mir überlassen hat. Seine Wohnung hat nämlich nur zwei Schlafzimmer und in dem anderen lebt zur Zeit ein Amerikaner. Naja jedenfalls schläft er jetzt einige Stockwerke tiefer bei einer Freundin. Das ist brasilianische Gastfreundschaft! Nach einem kurzen Imbiss, da ich ja kein Mittagessen hatte, sind wir mit seinem Hund spazieren gegangen. Oder vielmehr er hat mir das Viertel gezeigt (übrigens ein Dorf innerhalb der stadt und historisch) und der Hund durfte mit. Heißt übrigens Mambo und jeder scheint ihn zu kennen. Selbst Leute die Eugenio gar nicht kennt fragen ihn nach dem Hund. Morgen Nachmittag wollen wir wahrscheinlich an den Strand, da Montags sonst alles zu ist...jetzt aber gute Nacht und euch schon mal eine tollen neuen Tag Ps: Liebe Grüße an alle Eugenio hat noch echt teilweise krasse Einzelheiten im Kopf (sogar deine Postleitzahl wusste er aus dem Kopf und er war vor 22 Jahren bei dir Oma^^). Oh da fällt mir ein: für alle die Eugenio nicht kennen, er war mal Austauschschüler bei meiner Oma und kommt ursprünglich aus Argentinien. Er lebt seit fast 16 Jahren in Rio und war mit Unterbrechungen immer mal wieder im Zirkusbereich tätig...

31.3.14 03:59, kommentieren